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Clara Squarzon ans internationale Zentrum berufen
Nach 49 Jahren wird Clara Squarzon, langjährige Verantwortliche für die Fokolar-Bewegung in der Schweiz, nach Italien zurückkehren. Sie übernimmt ab Anfang März am Zentrum der internationalen Fokolar-Bewegung Aufgaben im Dienste des Miteinanders verschiedener christlicher Bewegungen.
Clara Squarzon hat die Fokolar-Bewegung in der Schweiz seit Anfang der 60er Jahre begleitet und geleitet. Im Sommer 2008 hatte sie ihre Leitungsaufgaben an Marianne Rentsch übergeben. Seither widmete sie sich im Besonderen den ökumenischen Kontakten der Bewegung und begleitete die ökumenische Initiative „Miteinander verschiedener christlicher Bewegungen" in der Schweiz. Nun wurde sie ans internationale Zentrum der Fokolar-Bewegung nach Rom berufen, um dort dieses „Miteinander" zusammen mit Eli Folonari, einer der ersten Mitarbeiterinnen der verstorbenen Fokolar-Gründerin Chiara Lubich, europaweit zu koordinieren und zu unterstützen. Der Abschied sei für sie gleichzeitig „schön und schmerzhaft", erklärt Clara Squarzon: „Schön, weil ich spüre, welche Freiheit mir geschenkt wird, wenn ich alles loslasse. Auch freue ich mich auf meine neue Aufgabe. Aber es tut auch weh, die vielen Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind, zu verlassen. Jede Beziehung war eine Bereicherung! Jedoch die Freude überwiegt: Gott ist immer wieder überraschend, und ich bin gespannt auf viele neue Entdeckungen. Ich habe Abenteuer immer geliebt, daher liegt es mir, mich wieder auf etwas ganz Neues einzulassen!"
Lucia Mantovani, langjährige Mitarbeiterin von Clara Squarzon, wird sie nach Rom begleiten. Am 20. Februar 2010 findet von 15 - 17.30 Uhr im Begegnungs- und Bildungszentrum Eckstein, Langgasse 9, 6340 Baar, ein „open house" zum Abschied der beiden Fokolarinnen statt.
Interview mit Clara Squarzon und Luzia Mantovani auf leben-online.

