Gemeinsam trotz Corona

Kinder der Fokolar-Bewegung und ihre Freunde haben mit ihrem Projekt „Coronawimpel“ alle eingeladen, zuhause Fähnchen zu nähen. Daraus entstand eine Girlande, die zum Zeichen für Gemeinschaft trotz Distanz auf einem zentralen Platz ihrer Kleinstadt aufgehängt wurde.

„Da viele Leute wegen der Coronakrise zuhause bleiben müssen, sind sie vielleicht traurig und langweilen sich“, sagen Linda (12) und David (11). „Darum hatten wir die Idee, miteinander eine riesige Girlande zu nähen.“ Dazu haben die Kinder ein Erklär-Video gedreht und Schulen, Altersheime, Bekannte und Unbekannte zum Mitmachen eingeladen. Jung und Alt haben sich ans Werk gemacht, 515 Wimpel kamen zusammen: So viele, dass sie zwei Nachmittage brauchten, um die Wimpel aufzufädeln.

Linda durfte am 27. April dann am mit dem grossen Kran der Stadt Adliswil mit in luftige Höhen, um die Girlande aufzuhängen. Zudem kletterten die Kinder mit Leitern auf die Bäume, wo die Girlande ebenfalls befestigt wird, bis sie farbig und bunt über den ganzen Platz hängt und alle, die hier durch gehen, erfreut.

 „Coronawimpel #03“ ist das dritte Projekt, das die fünf Kinder von 8 bis 13 Jahren im Rahmen des „Social impact“-Wettbewerbs des Rotaryclubs Zürich Sihltal planten. Die zwei ersten Ideen liessen sich nicht realisieren: „Zuerst wollten wir aus gebrauchten PET-Flaschen Sofas für den Bruggeplatz mit einem 3D-Drucker drucken“, erzählt David. „Leider hat das technisch nicht funktioniert.“ Und Linda fährt fort: „Unsere zweite Idee war, ein Theater zu produzieren. Wegen der Coronakrise konnten wir aber keine Aufführungen machen“. Doch die Kids liessen sich nicht entmutigen und entwickelten ein Projekt, das genau jetzt den Zusammenhalt in ihrer Stadt Adliswil stärkt.

Vorstellung des Projektes Coronawimpel: https://youtu.be/FHMrnswJW2A

 

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