Trau dich – misch dich ein!

Auch Kinder und Jugendliche aus Zürich und dem Tessin haben in der «Woche der geeinten Welt» ihr Engagement sichtbar gemacht.

Nach Tagen mit grauem Himmel und viel Regen empfing am Sonntagmorgen, 2. Mai, zur Freude aller ein strahlender Sonnenschein 15 Tessiner Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Passhöhe des Grossen St. Bernhard. Die Älteren nahmen einen anspruchsvollen Aufstieg in Angriff, während die Kleineren einen einfacheren Weg zurücklegten. Diese Wanderung war Teil des weltweiten «Run4unity», einer Stafette von Kindern, die damit ihr Engagement für eine geeinte Welt zeigen. Oben angekommen, stellten die Tessiner Kinder ein langes Banner mit der Aufschrift “Run-4-Unity” zusammen, das aus Blättern mit von den Kindern gezeichneten Buchstaben und Kugeln bestand, um einen Videogruß an ihre Freunde in Mailand zu senden. Mit einer lebhaften Begrüßung, Freudenrufen und vielen im Wind flatternden Fähnchen gaben sie die virtuelle Stafette an ihre Freunde weiter, die am Nachmittag dran waren. Zum Picknick teilten alle, was sie mitgebracht hatten, und vertieften das Motto der Woche: «Trau dich, wage es! Misch dich ein. Kümmere dich um die, denen du begegnest.» Alle Augen leuchteten, als die 7-jährige Teresa zum Schluss aufstand und bekräftigte: «Aber wir müssen für den Frieden leben, nicht nur für eine Woche, sondern für das ganze Jahr».

Am Mittwoch, 6. Mai, war es soweit: Als Vertretung der 24 Kinder / Teens, die ein Video als «virtuellen Koffer» gedreht hatten, besuchten Ladina und Noel das Altersheim «Peter und Paul» in Zürich. Sie begrüssten die acht Anwesenden: «Wir möchten Ihnen mit diesem Film die Lebensfreude und Nähe von uns Kindern und Teenagern überbringen, diesmal Corona bedingt nicht live». Aufmerksam verfolgten die betagten Menschen das Geschehen auf der Leinwand. Mit grosser Freude klatschten sie zum Schluss und eine Frau erkundigte sich eingehend, was für ein Konzept dem Film zu Grunde liege. Noel erklärte ihr, dass sie Menschen der Risiko-Gruppe wie sie in der Pandemie nicht allein und eingeschlossen lassen wollten, sondern sie durch diesen Film «hinauszuführen in die Natur, in unsere Lebenswelt».

Hier sehen Sie das Kurzvideo (Zusammenfassung des virtuellen Koffers)

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